Gastbeitrag: Ist das Geschlecht anerziehbar?

Der folgende Kommentar, stammt von “Seerose”, den ich mit freundlicher Genehmigung dem Publikum unserer Leser zur Verfügung stellen darf.
Hierbei handelt es sich um den ersten Gastbeitrag auf Stahlrose.

Der „Gender“-Begriff und die darauf aufbauende Gender-Ideologie stammt von John Money. Er wird zu den besonders einflussreichen US-amerikanischen Sexualwissenschaftlern des 20. Jahrhunderts gezählt.
Sein „Programm“ beruht auf dem sozialistisch-kommunistischen Weltbild des seit einigen Jahrzehnten wissenschaftlich-überholten Behaviorismus, wonach der Mensch als „Tabula Rasa“ zur Welt kommt und dann durch die Umwelt im Sozialisationsprozeß aus jedem „alles“ gemacht werden kann.

Ist bei herkömmlich als Intersexuelle bezeichneten Menschen die von außen betrachtete Uneindeutigkeit der genitalen Geschlechtsmerkmale, die in der Folge das Umfeld und/oder involvierte „Experten“ dazu ermunter(te)n bereits in früher Kindheit „eindeutige Fakten“ zu schaffen, wobei entweder das scheinbar „dominierende“ Geschlecht aufgrund der Augenschein-Validität in Richtung zum quantitativ und „qualitativ“ größtmöglichen Anteil der vorfindlichen Genitale hin operiert wird, so sei ergänzend hierzu auf den tragischen Falle von den eineiigen männlichen Reimer-Zwillingen („cis“) verwiesen.

Die Geschichte des Bruce Reimer

In Folge einer verunglückten Beschneidung, wurde den unglücklichen Eltern des Bruce Reimer geraten aus ihrem Sohn operativ „Brenda“ zu machen und „sie“ auch so in diesem „gender“ aufzuziehen, um so aus ihr ein glückliches Mädchen und später eine glückliche Frau zu machen.

Bekanntlich folgten die Eltern diesem Rat nur allzu bereitwillig und gewissenhaft, in der Hoffnung, damit das Beste für ihr Kind zu tun; David, wie Bruce(„Brenda“) sich nach erkämpfter Gewissheit seines Selbst nannte, und fortan zeitlebens gegen den von Money als wissenschaftlichen „Erfolg“ verkauften Schwindel vehement anging, setzte seinem durch die operativen und Gender-Experimente verpfuschten Leben bekanntlich in seinen Mit-Dreißigern ein Ende.

Die wissenschaftliche Unredlichkeit des Vaters der „Gender-identity“ liegt darin, dass er bereits im „Erziehunsgprozess“ alljährlich körperliche und seelische Zwangsmaßnahmen den Reimer-Zwillingen „angedeihen“ ließ um Bruce „auf Spur zu bringen“, was schon in der Kindheit nicht klappte!

Über das Geschlecht entscheidet wer?

Was verbindet nun herkömmliche intersexuelle Menschen, Bruce/David Reimer und originär transsexuelle Menschen (NGS)?
Sie alle teilen das Schicksal, dass ihnen nur allzu gerne leichtfertig von außen ein Geschlecht in Form einer vorfindlichen oder zu schaffenden Genitalausprägung als „unabänderlich“ zugewiesen wird, von dem aber ausschließlich die einzelnen Betroffenen selbst wissen, ob diese Außenzuschreibung zutreffend ist oder nicht – mit allen fatalen Konsequenzen, die mit der Außenzuschreibung und dementsprechenden „Maßnahmen“ für das betroffene Individuum verbunden sein können!

Schläge für die aufgedeckte Wahrheit

So hielt Money zeitlebens an der ausschließlichen Erziehbarkeit seiner Geschlechts-Rollen-Identität=Gender-Identity fest und versuchte mit allen Mitteln die Kontaktaufnahme anderer Wissenschaftler zur Reimer-Familie wegen des angeblichen Schutzbedürfnisses der Privatsphäre der Familie zu unterbinden und vor der Öffentlichkeit verborgen zu halten. Natürlich damit seine Schandtaten nicht offenkundig werden konnten!

Es ist dem unermüdlichen Forschergeist von Prof. Milton Diamond zu verdanken, dass die Familie Reimer ausfindig gemacht werden konnte und somit das ganze von Money angerichtete Desaster offengelegt wurde. Weil er dessen Scharlatanerie aufgedeckt hat, wurde Milton Diamond auf einem Wissenschaftskongreß von Money körperlich zusammengeschlagen, wie er mir dies in einem persönlichen Gespräch geschildert hat!

Keine Folgen für Money

Money ließ sich zeitlebens für sein gelungenes Menschenexperiment feiern und alle Claqueure, darunter auch Feministinnen wie Alice Schwarzer, sowie die üblichen Vertreter der Deutschen Gesellschaft für Sexualwissenschaften (DGfS), haben ihn ob seiner grandiosen wissenschaftlichen „Beweise“ hochgejubelt.

Viele machen sich noch heute an Bruce/David Reimer und allen anderen Betroffenen schuldig, wenn sie weiterhin die ausschließliche oder zumindest überwiegende sozialisationsbedingte Schaffung von Geschlecht propagieren, ja sogar verpflichtend in Lehrprogrammen vorschreiben, z.B. durch „Gender-mainstreaming“ oder die zwingend vorgeschriebene Frühsexualisierung von Kindern.

Weiteres hierzu:

https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/sexualitaet/transsexualitaet/pwiederjungederkeinmaedchenseinwollte100.html

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